AGB

Unsere Lieferungen, Leistungen und Angebote erfolgen ausschließlich aufgrund der nachstehenden Bedingungen und der Einheitsbedingungen der Deutschen Textilindustrie (EDT) und zwar für alle Arten von Lieferverträgen. Die Geschäftsbedingungen gelten auch, wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden, für alle künftigen Geschäftsbeziehungen. Spätestens mit der Entgegennahme der Ware oder Leistungen gelten diese Bedingungen als angenommen. Abweichenden Bedingungen des Bestellers wird hiermit widersprochen, sie sind für uns unverbindlich, auch dann, wenn wir die Lieferung ohne gesonderten Vorbehalt ausführen.

 

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 wird ausgeschlossen. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin.

I Geltung, Begriffsdefinitionen

(1) Seven Islands GmbH, Orelzeile 10, 13593 Berlin, Deutschland (im Folgenden: „wir“ oder „Seven Islands Europe“) betreibt unter der Webseite

https://www.sevenislandseurope.com einen Online-Shop für Waren. Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen zwischen uns und unseren Kunden (im Folgenden: „Kunde“ oder „Sie“) in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart wurde.

(2) „Verbraucher“ im Sinne dieser Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. „Unternehmer“ ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt, wobei eine rechtsfähige Personengesellschaft eine Personengesellschaft ist, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen.

II Zustandekommen der Verträge, Speicherung des Vertragstextes

(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Online-Shop unter https://www.sevenislandseurope.com oder Bestellungen, die per Bestellformular, Mail, WhatsApp oder Telefon eingehen.

(2) Unsere Produktdarstellungen im Internet und auf Stoffmustern sind unverbindlich und kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages.

(3) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Online-Shop gelten folgende Regelungen: Der Kunde gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Online-Shop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft. Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

    • Auswahl der gewünschten Ware,
    • Hinzufügen der Produkte durch Anklicken des entsprechenden Buttons (z.B. „In den Warenkorb“, „In die Einkaufstasche“ o.ä.),
    • Prüfung der Angaben im Warenkorb,
    • Aufrufen der Bestellübersicht durch Anklicken des entsprechenden Buttons (z.B. „Weiter zur Kasse“, „Weiter zur Zahlung“, „Zur Bestellübersicht“ o.ä.),
    • Eingabe/Prüfung der Adress- und Kontaktdaten, Auswahl der Zahlungsart, Bestätigung der AGB und Widerrufsbelehrung,
    • Abschluss der Bestellung durch Betätigung des Buttons „Jetzt kaufen“. Dies stellt Ihre verbindliche Bestellung dar.

Der Vertrag kommt zustande, indem Ihnen innerhalb von drei Werktagen an die angegebene E-Mail-Adresse eine Bestellbestätigung von uns zugeht.

(4) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit Seven Islands GmbH, Orelzeile 10, 13593 Berlin, Deutschland zustande.

(5) Vor der Bestellung können die Vertragsdaten über die Druckfunktion des Browsers ausgedruckt oder elektronisch gesichert werden. Die Abwicklung der Bestellung und Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss erforderlichen Informationen, insbesondere der Bestelldaten erfolgt automatisiert per E-Mail nach dem Auslösen der Bestellung durch Sie. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind bei dem Bestellprozess einsehbar. Um den Bestellvorgang abschließen zu können, muss per Hakensetzung die Zustimmung zu diesen gegeben werden.  Wir speichern den Vertragstext nach Vertragsschluss nicht.

(6) Eingabefehler können mittels der üblichen Tastatur-, Maus- und Browser-Funktionen (z.B. »Zurück-Button« des Browsers) berichtigt werden. Sie können auch dadurch berichtigt werden, dass Sie den Bestellvorgang vorzeitig abbrechen, das Browserfenster schließen und den Vorgang wiederholen.

(7) Die Abwicklung der Bestellung und Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss erforderlichen Informationen erfolgt per E-Mail zum Teil automatisiert. Sie haben deshalb sicherzustellen, dass die von Ihnen bei uns hinterlegte E-Mail-Adresse zutreffend ist, der Empfang der E-Mails technisch sichergestellt und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird.

(8) Bei Bestellungen per Bestellformular, E-Mail, WhatsApp oder Telefon gehen Ihnen im Nachgang eine Auftragsbestätigung sowie die AGB zu.

III Gegenstand des Vertrages und wesentliche Merkmale der Produkte

(1) Bei unserem Online-Shop ist Vertragsgegenstand:

Der Verkauf von Waren. Die konkret angebotenen Waren können Sie unseren Artikelseiten entnehmen.

(2) Die wesentlichen Merkmale der Ware finden sich in der Artikelbeschreibung. Bitte beachten Sie, dass für Abweichungen der fotografischen Darstellung im Internet und der tatsächlichen Ware keine Haftung übernommen werden kann.

Wir verweisen in diesem Fall auf die Möglichkeit des Musterversands.

(3) Eine verpflichtende Aussage zur Lieferverfügbarkeit der Stoffe kann durch Seven Islands Europe nicht getätigt werden. Durch wechselnde Kollektionen und Verfügbarkeiten kann eine Lieferung aller in dem Bestellformular aufgeführten Artikel nicht gewährt werden. Es entsteht kein Rechtsanspruch auf die Lieferung der im Bestellformular aufgeführten Artikel.

Die abzunehmenden Mindestmengen unterscheiden sich je nach Design. Der Käufer ist dazu verpflichtet diese, wie in der Auftragsbestätigung aufgeführt, abzunehmen.

IV Lieferung

(1) Alle Lieferungen erfolgen auf Gefahr und Rechnung des Käufers. Die Ware wird von unserem Standort in Berlin (Germany) versandt. Die Frachtkosten ab Berlin sind abhängig vom Gewicht und gehen zu Lasten des Käufers.

(2) Die Lieferzeit beträgt bei vorrätiger Ware (Lagerbestand) 3 bis 5 Werktage nach Zahlungseingang. Bei zu bestellender Ware beträgt sie mindestens 10 bis 12 Wochen nach Auftragsbestätigung, ggf. auch länger. Eine genaue Angabe des Liefertermins ist nicht möglich. Der Kunde wird über den geschätzten Lieferzeitraum und Liefertermin informiert, sobald dies möglich ist.

V Mängelrüge

(1) Beanstandungen sind sofort nach Erhalt der Ware dem Verkäufer zu melden. Nach Zuschnitt oder sonst begonnener Verarbeitung der gelieferten Ware ist jede Beanstandung offener Mängel ausgeschlossen.

 VI Zahlung

(1) Bei der Bestellung von vorrätiger Ware (Lagerbestand) wird die Zahlung direkt nach der Bestellung online fällig und Sie erhalten eine Bestellbestätigung zu der von Ihnen bestellten Ware. Die Zahlung wird via Shopify Payments oder per Vorkasse getätigt.

(2)  Wird Ware in Japan bestellt, erhalten Sie etwa 2 Wochen vor Eintreffen der Ware in Deutschland eine Proformarechnung zugesandt. Der Betrag ist nach Erhalt der Pro-Forma Rechnung sofort fällig.

Es wird um Vorauszahlung auf unser Bankkonto in Deutschland gebeten. Die Ware wird nach Zahlungseingang auf unserem Konto an den Kunden versandt.

Sollte der Rechnungsbetrag nicht innerhalb von 30 Tagen überwiesen werden, kann die Ware an andere Kunden weiter veräußert werden. Es wird eine Bearbeitungsgebühr von 20% des Netto-Gesamtbetrags der Rechnung fällig, sollte die Ware nicht durch den Kunden abgenommen werden.

Bei Streitigkeiten gilt: Gerichtsstand Berlin nach deutschem Recht.

Die Rechnung wird zum Tage der Lieferung bzw. der Bereitstellung der Ware ausgestellt. Ein Hinausschieben der Fälligkeit (Valutierung) ist grundsätzlich ausgeschlossen. Ab dem 1. Tag nach Erreichen der Nettofälligkeit tritt Verzug gemäß §286 II Nr. 1 BGB ein.

VII Zahlung nach Fälligkeit

(1) Bei Zahlung nach Fälligkeit werden Zinsen in Höhe von 8% über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank berechnet. Vor vollständiger Zahlung ist der Verkäufer zu keiner weiteren Lieferung aus irgendeinem laufenden Vertrag verpflichtet. Die Geltendmachung eines Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

Bei Zahlungsverzug des Käufers oder bei drohender Zahlungsunfähigkeit oder sonstiger wesentlicher Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Käufers kann der Verkäufer für noch ausstehende Lieferungen aus irgendeinem laufenden Vertrag unter Fortfall des Zahlungszieles bare Zahlung vor Ablieferung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.

VIII Zahlungsweise

(1) Die Aufrechnung mit und die Zurückhaltung von fälligen Rechnungsbeträgen ist nur bei unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. Dies gilt auch im Falle der Zahlungseinstellung des Verkäufers. Sonstige Abzüge (z.B. Porto) sind unzulässig.

IX Eigentumsvorbehalt

(1) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus Warenlieferungen aus der gesamten Geschäftsverbindung, einschließlich Nebenforderungen, Schadenersatzansprüchen und Einlösungen von Schecks Eigentum des Verkäufers. Der Eigentumsvorbehalt bleibt auch bestehen, wenn einzelne Forderungen des Verkäufers in eine laufende Rechnung aufgenommen werden und der Saldo gezogen und anerkannt wird. Wird die Vorbehaltsware vom Käufer zu einer neuen beweglichen Sache verbunden, vermischt oder verarbeitet, so erfolgt dies für den Verkäufer, ohne dass dieser hieraus verpflichtet wird. Durch die Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung erwirbt der Käufer nicht das Eigentum gem. §§947 ff BGB an der neuen Sache.

(2) Bei Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung mit nicht dem Verkäufer gehörenden Sachen erwirbt der Verkäufer Miteigentum an der neuen Sache nach dem Verhältnis des Fakturenwertes seiner Vorbehaltsware zum Gesamtwert.

Sofern in die Geschäftsabwicklung zwischen Verkäufer und Käufer eine zentralregulierende Stelle eingeschaltet ist, die das Delkredere übernimmt, überträgt der Verkäufer das Eigentum bei Versendung der Ware an die zentralregulierende Stelle mit der aufschiebenden Bedingung der Zahlung des Kaufpreises durch den Zentralregulierer. Der Käufer wird erst mit Zahlung durch den Zentralregulierer frei.

(3) Der Käufer ist zur Weiterveräußerung oder Weiterverarbeitung nur unter Berücksichtigung der nachfolgenden Bedingungen berechtigt:

  • Der Käufer darf die Vorbehaltsware nur im ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb veräußern oder verarbeiten und sofern sich seine Vermögensverhältnisse nicht nachhaltig verschlechtern. Der Käufer tritt hiermit die Forderung mit allen Nebenrechten aus dem Weiterverkauf der Vorbehalts-Ware –einschließlich etwaiger Saldoforderung- an den Verkäufer ab. Wurde die Ware verarbeitet und hat der Verkäufer hieran in Höhe seines Fakturenwertes Miteigentum erlangt, steht ihm die Kaufpreisforderung anteilig zum Wert seiner Rechte an der Ware zu. Hat der Käufer die Forderung im Rahmen des echten Factorings verkauft, tritt der Käufer die an Ihre Stelle tretende Forderung gegen den Factor an den Verkäufer ab und leitet seinen Verkaufserlös anteilig zum Wert der Rechte des Verkäufers an der Ware an den Verkäufer weiter. Der Käufer ist verpflichtet, dem Factor die Abtretung offenzulegen, wenn er mit der Begleichung einer Rechnung mehr als 10 Tage überfällig ist oder wenn sich seine Vermögensverhältnisse wesentlich verschlechtern. Der Verkäufer nimmt diese Abtretung an.
  • Verpfändungen oder Sicherheitsübereignung der Vorbehaltsware bzw. der abgetretenen Forderungen sind unzulässig. Von Pfändungen ist der Verkäufer unter Angabe des Pfändungsgläubigers sofort zu unterrichten. Nimmt der Verkäufer in Ausübung seines Eigentumvorbehaltsrechts den Liefergegenstand zurück, so liegt nur dann ein Rücktritt vom Vertrag vor, wenn der Verkäufer dies ausdrücklich erklärt. Der Verkäufer kann sich aus der zurückgenommenen Vorbehaltsware durch freihändigen Verkauf befriedigen. Der Käufer verwahrt die Vorbehaltsware für den Verkäufer unentgeltlich. Er hat sie gegen die üblichen Gefahren im gebräuchlichen Umfang zu versichern. Der Käufer tritt hiermit seine Entschädigungsansprüche, die ihm aus Schäden der vorgenannten Art gegen Versicherungsgesellschaften oder sonstige Ersatzverpflichtete zustehen, an den Verkäufer in Höhe des Fakturenwertes ab. Der Verkäufer nimmt die Abtretung an.

X Gewährleistung und Haftung

(1) Die Gewährleistungsrechte des Bestellers setzen voraus, dass dieser nach §377 HGB den geschuldeten Untersuchungs- und Rückobliegenheiten ordnungsgemäß nachgekommen ist. Soweit ein von uns zu vertretender Mangel des Liefergegenstandes vorliegt oder eine zugesicherte Eigenschaft fehlt, sind wir nach unserer Wahl zur kostenfreien Mangelbeseitigung oder Ersatzlieferung berechtigt und verpflichtet. Voraussetzung ist, dass uns die beanstandete Ware zur Überprüfung zur Verfügung gestellt wird. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate.

(2) Soweit nicht anders geregelt, sind weitergehende Ansprüche des Bestellers – gleich aus welchen Rechtsgründen – ausgeschlossen. Wir haften deshalb nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand selbst entstanden sind; insbesondere haften wir nicht für entgangene Gewinne oder sonstige Vermögensschäden des Bestellers, beispielsweise aus Vertragsstrafen, Betriebsausfall, Arbeitslöhne und sonstige Folgeschäden.

XI Gesamthaftung

(1) Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz als im Absatz Gewährleistung und Haftung vorgesehen, ist ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruches ausgeschlossen.

(2) Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGBs unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Es gilt dann eine Ersatzklausel, die der unwirksamen Bestimmung rechtlich und wirtschaftlich möglichst nahe kommt.